Bildungswesen
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Utl.: B-SGA ist über die aktuellen politischen Entwicklungen entsetzt

Die Forderung der Grünen, aus Gymnasien via „Modellregionen“ auch dann Gesamtschulen zu machen, wenn sich nicht die Mehrheit der Betroffenen dafür gewinnen lässt, ist ein überraschender Höhepunkt und schockierender Tiefpunkt der aktuellen politischen Diskussion.

Was von der Politik unter dem Titel „mehr Autonomie für die Schulen“ seit Jahren angekündigt wurde, droht nun in Wahrheit als Entmündigung der Schulen zu enden.

Die Betroffenen haben sich, wo immer man ein Gymnasium seiner Unterstufe berauben wollte, dem Versuch widersetzt. Die Antwort hätte schon längst ein Nachdenken der Politik über die Gründe dafür sein müssen. Die Antwort darf sicher nicht sein, dass man jetzt die Rechte der Schulpartner vor Ort beschneidet, die in Österreichs Gesetzen seit Jahrzehnten verankert sind.

Der Bundes-Schulgemeinschaftsausschuss (B-SGA) fordert von allen politischen Parteien Respekt vor den Menschen, die Schule leben und erleben, und ein verantwortungsbewusstes Handeln – auch in Vorwahlzeiten. Der Bundes-Schulgemeinschaftsausschuss verwehrt sich gegen den Abbau demokratischer Mitwirkungsrechte der Betroffenen und weist eine Politik des Drüberfahrens aufs Schärfste zurück.

Rückfragehinweis:
Harald Zierfuß, Bundesschulsprecher, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Gernot Schreyer, Akad. FDL, Präsident des Bundesverbandes der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen Österreichs, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mag. Roland Gangl, Vorsitzender der BMHS-Gewerkschaft in der GÖD, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mag. Herbert Weiß, Vorsitzender der AHS-Gewerkschaft in der GÖD, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wien, am 14. Juni 2017

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PRESSEMITTEILUNG

Bundeselternverband:  Finger weg von wahltaktischer Bildungsreform!

Wien, 15.05.2017         In den letzten drei Tagen war wiederholt die Absicht von Teilen der Regierung zu hören, das sehr umstrittene, sogenannte „Autonomiepaket“ doch noch beschließen zu wollen.

Bildung ist die Zukunft unserer Kinder

 Zahllose Betroffen und Experten äußerten sich seit Beginn der Gespräche um das sog. „Autonomiepaket“ immer sehr kritisch bis ablehnend. Den vorläufigen Höhepunkt lieferten beinahe 1.600 überwiegend kritische Stimmen im Rahmen der Begutachtung. BEV Präsident Gernot Schreyer: „Es ist unglaublich und empörend, dass diese kritischen Stimmen völlig ignoriert werden! Gleichzeitig werden die dringendsten und wichtigstem Problembereiche unserer Schulen gar nicht erst erwähnt.“  Der Bundeselternverband stellt hier einen äußerst sorglosen Umgang mit der Zukunft unserer Kinder fest.

 … und jetzt wahltaktische Spielchen

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Stellungnahme des BEV zum Autonomiepaket SN 28.4.2017 und Interview mit Staatssekretär Mahrer:

Herr Staatssekretär Mahrer spricht im SN Interview von Ängsten der Schulpartner vor großen Klassen, Emotionen, Veränderungswiderständen und angeblich falsch verstandenen Informationen.

Die Regierungsvorlage zum Autonomiepaket, die hoffentlich keine falschen Informationen enthält, haben die Schulpartner, welche im Übrigen nicht nur aus Schülern und Eltern, sondern auch aus Lehrern bestehen (!), ausführlich gelesen und geprüft. Dieser Entwurf ist der, in potentielle Gesetzestexte, gegossenen Wille der Regierung. Nicht die begleitende Werbung und die mündlich vorgetragenen, schönen Absichtserklärungen der Regierungsmitglieder, sondern der Gesetzestext wird das zukünftige Handeln der Schulbehörden vorgeben. Denn sie müssen sich an Gesetze und Verordnungen halten.

Und genau in diesem Textentwurf finden sich nun die schönen Versprechungen und märchenhaften Darstellungen nicht, sondern leider ganz andere Realitäten.

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Eltern, Lehrer und Schüler gehen gemeinsam auf die Straße

Kurz vor dem Ende der Begutachtungsfrist für das neue Gesetz zur Bildungsreform gingen am Mittwoch in der Stadt Salzburg Eltern, Lehrer und Schüler der höheren Schulen gemeinsam auf die Straße, um ihrem Ärger Luft zu machen.  Weiterlesen:  http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/schueler-und-lehrer-demonstrieren-gegen-bildungsreform-244973

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Noch größere Klassen, noch weniger Geld

Das Schulautonomiepaket sorgte schon in der Begutachtungszeit für einigen Wirbel. Tirols Elternvertreter kritisieren das Vorgehen bei der Ausarbeitung und warnen vor einem Fall der Klassenschülerhöchstzahlen.

Ganzer Artikel zum Download:

Dateien:
Eltern mobilisieren gegen Schulpaket
(0 Stimmen)
Datum 24.04.2017 14:13:49 Dateigröße 151.16 KB Download 81 Download

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Wer glaubt das „Autonomie – Märchen“?

Konsequenzen des geplanten „Autonomie – Paketes“ der Bundesregierung:

„Super – Direktoren“ leiten Großschulen!
(das sind die neuen in „Cluster“ zusammengelegte Schulen mit bis zu 2.500 Schülern) Direktoren stehen nicht mehr für Schüler, Eltern und Lehrer als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Klassenschülerhöchstzahl von 25 wird gestrichen!
Es kommt es zu Unterricht in Riesenklassen – zB Geschichtsunterricht mit 60 Schülern und mehr, größere Gruppen im Sprachunterricht

Die Mangelverwaltung wird zum Prinzip erhoben!
Die angekündigte und angebliche Autonomie besteht lediglich darin, dass der
finanzielle und personelle Mangel an der Schule selbst verwaltet werden darf.

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PRESSEMITTEILUNG

„Alternative Fakten“ jetzt auch im Bildungsministerium?

Wien, 02.02.2017         Aus aktuellem Anlass darf der Bundeselternverband (BEV) auf die Zurückweisung der Elternkritik durch das Bildungsministerium am 1.2.2017 (erschienen auf www.orf.at) wie folgt reagieren:

  1. Zu Zitat „Im OECD-Vergleich haben wir eines der allerteuersten Systeme bei nicht zufriedenstellenden Ergebnissen. Ein Mehr an Kosten ist nicht argumentierbar., hieß es aus dem Ministerium von Sonja Hammerschmid (SPÖ).“

Tatsächlich stellt sich die Situation unseres Bildungsbudgets so dar:

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Bildungsreform: Eltern und BHS-Direktoren wittern Sparpaket

Gegen "Zerstören demokratischer Strukturen"

 
Der Bundesverband der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen (BEV) spricht sich erneut gegen das von der Regierung geplante Schulautonomie-Paket aus. BEV-Präsident Gernot Schreyer vermutete bei einer Pressekonferenz am Mittwoch hinter den derzeitigen Vorschlägen ein "Sparpaket" und befürchtet ein "bewusstes und absichtliches Zerstören demokratischer Strukturen".
 
In den Plänen zum Autonomie-Paket ist unter anderem vorgesehen, dass die Schulpartner in pädagogischen Fragen wie der Gruppengröße oder der Festlegung von Aufnahmekriterien (an höheren Schulen) ihre Mitentscheidungsrechte verlieren. Diese Entscheidungen sollen künftig vom Direktor bzw. der Leitung der künftigen Schulcluster mit bis zu acht Schulen getroffen werden. Lehrer verlieren außerdem ihre Mitbestimmung bei der Festlegung von Beginnzeiten bzw. der schulautonomen Tage. Darüber hinaus wird in manchen Fragen die Zwei-Drittel-Erfordernis für Beschlüsse auf eine einfache Mehrheit gesenkt.