Bildungswesen
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Fragen zum Thema "Regelungen Schulbuffet":

1.)    Gibt es eine vertragliche Beziehung zwischen Schule und Buffetbetreiber?

2.)    Wer kann die Rahmenbedingungen (Angebot, Öffnungszeiten) bestimmen?

3.)    Welches Mitspracherecht haben die Elternvertreter?


Antwort:

Ad1) Die zuständige Schulbehörde erster Instanz nimmt grundsätzlich die Rechte des Verpächters wahr, die Rechte und Aufgaben können von dieser aber an Schulleiter/innen übertragen werden  (s. Rundschreiben 8/2012, 2.1)
 
Ad2) und 3)…ist dafür Sorge zu tragen, dass der Schulgemeinschaftsausschuss unter Beiziehung des Schularztes/der Schulärztin in die Gestaltung des Warenangebotes einbezogen wird…“  (s. Rundschreiben 8/2012,2.7.2.)

Ein Mitspracherecht bezüglich Öffnungszeiten findet sich in den zitierten  Unterlagen nicht, die Erfahrung zeigt aber, dass es durchaus üblich ist, Schulbuffet samt Rahmenmodalitäten oder Aufstellung von Getränkeautomaten auf die TO des SGA zu setze und so zum Beratungsgegenstand zu machen.

Grundlagen:

Richtlinien für Buffetbetriebe an Bundesschule – Rundschreiben 8/2012:

 

Standardvertrag für die Verpachtung von Schulbuffets an Bundesschulen, Aus., März 2012:

 
 

 



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Nachfolgende Information soll die Unsicherheit zur NEUEN Reifeprüfung nehmen.

Es werden hier alle Möglichkeiten zur Durchführung erklärt und beschrieben.

Bitte diese Information möglichst verbreiten um allen kursierenden Gerüchten den Boden zu entziehen.



Einführung eines Optionenmodells zur Reifeprüfung Neu; Informationsschreiben des BMUKK:


Sehr geehrte Damen und Herren!

Die Bedenken der Schulpartner im Hinblick auf die AHS-Reifeprüfung werden vom BMUKK sehr ernst genommen. Aus diesem Grund wurde die Einführung eines Optionenmodells vereinbart, das noch vor dem Sommer im Parlament beschlossen werden soll: Die gesamte neue
Reifeprüfung an den AHS kann mit Zustimmung des SGA wie geplant im Schuljahr 2013/14 stattfinden. Schulen, die noch mehr Zeit für die optimale Vorbereitung benötigen, werden die neue Reifeprüfung ein Jahr später ab dem Haupttermin 2015 (AHS) umsetzen. Ab diesem
Zeitpunkt ist die neue Reifeprüfung an AHS dann verpflichtend. In den letzten Tagen haben zahlreiche Schulstandorte ihre Absicht geäußert, das neue Konzept möglichst umfassend bereits 2013/14 umzusetzen. Es ist daher wichtig, mit den Schulpartnern an den Schulen dieses Thema ausführlich und sorgfältig zu diskutieren und die für den jeweiligen Standort passenden Entscheidungen zu treffen.


Optionenmodell: Durchführung der kompletten Reifeprüfung NEU an der AHS im Schuljahr 2013/14

 

Die gesamte neue Reifeprüfung an den AHS (Vorwissenschaftliche Arbeit – Klausuren mit zentraler Themenerstellung in den standardisierten Prüfungsgegenständen – mündliche Reifeprüfung auf Basis der am Schulstandort erstellten Themenpools) wird in allen Maturaklassen des jeweiligen Schulstandorts bereits zum Haupttermin 2014 durchgeführt, wenn die Zustimmung des SGA mit je zwei Drittel der Lehrer/innen, Schüler/innen und Erziehungsberechtigten vorliegt.
Die dafür notwendige Beschlussfassung hat bis spätestens Ende des ersten Semesters des Schuljahres 2012/13 zu erfolgen. Es ist erforderlich, in Hinblick auf die Vorbereitungs- und Planungsarbeiten zur Vorwissenschaftlichen Arbeit bereits Ende September / Anfang Oktober 2012 entsprechende Weichenstellungen zur Beschlussfassung einzuleiten. Die Unterlagen zur SGA – Entscheidung sind bis Ende Februar 2013 auf dem Dienstweg der Schulaufsicht an das BMUKK zu übermitteln. Jahresprüfungen im Rahmen der Reifeprüfung können in diesem Modell nicht durchgeführt werden (Voraussetzung für das Antreten zur Reifeprüfung NEU ist der positive Abschluss der letzten Klasse).


Schulversuche: Durchführung von Teilbereichen der Reifeprüfung NEU

 
Damit wird die Möglichkeit eröffnet, auch einzelne Komponenten der Reifeprüfung NEU an AHS ab 2013/14 umzusetzen. Jeder Schulversuch benötigt die Zustimmung von zwei Drittel der betroffenen Lehrer/innen und Erziehungsberechtigten (gem. §7 Abs. 5a SCHOG) bis spätestens Ende des ersten Semesters und muss bis spätestens Ende Februar 2013 auf dem Dienstweg beim BMUKK eingereicht werden. Jahresprüfungen sind in diesem Modell nach wie vor möglich.
 

Vorwissenschaftliche Arbeit (VWA)

 

Der Schulversuch VWA kann ab dem Schuljahr 2013/14 geführt werden und wird auch als Teilkomponente im Rahmen der traditionellen Reifeprüfung ermöglicht. Die Entscheidung an den Schulen soll bereits zu Beginn der 7. Klasse (September / Oktober 2012) erfolgen, damit die Themenfindung und inhaltliche Strukturierung des Themas zeitgerecht beginnt. In Kombination mit der Mündlichen Reifeprüfung ALT ersetzt die Präsentation und Diskussion der VWA die Schwerpunktfrage. Bei dieser Variante erfolgt die Betreuung der VWA grundsätzlich durch eine/n Klassenlehrer/in. Es können jedoch auch andere Lehrer/innen des jeweiligen Schulstandorts die Betreuung auf freiwilliger Basis übernehmen.
 

Klausuren

 

Die schriftliche Reifeprüfung NEU kann als Schulversuch ab dem Schuljahr 2013/14 in jedem einzelnen Klausurfach – bzw. auch in mehreren – durchgeführt werden. im Falle einer negativen Beurteilung einer standardisierten oder nicht standardisierten Klausurarbeit ist entweder die Kompensationsprüfung oder ein neuerliches Antreten im Nebentermin vorgesehen. Standardisierte Klausuren werden nur mehr jeweils als Gesamtpaket angeboten. Der Prüfungszeitpunkt richtet sich nach den vom BMUKK vorgegebenen Terminen. Standardisierte Klausuren sind vorgesehen in:

  • Deutsch (Slowenisch / Ungarisch / Kroatisch)
  • Mathematik
  • Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch (4-, 6-, 8- jährig)
  • Latein (4-, 6- jährig), Griechisch

Mündliche Reifeprüfung


Die mündliche Reifeprüfung NEU als Schulversuch ab 2013/14 ist aufgrund des Konzepts nur in Kombination mit der VWA möglich (Entfall der Schwerpunktprüfungen). Auch in diesem Fall muss die Entscheidung bezüglich VWA am Beginn der 7. Klasse getroffen werden.
Aus organisatorischen Gründen wird empfohlen, die mündliche Reifeprüfung NEU jeweils für den gesamten Schulstandort zu übernehmen (Zusammensetzung der Prüfungskommission, Entfall von Spezialgebieten). Im Falle einer Mischvariante von „alter“ und „neuer“ mündlicher Reifeprüfung an einer Schule ist dem Schulversuchsantrag ein Organisationskonzept über die Durchführungsmodalitäten in Absprache mit der Schulaufsicht beizulegen.

 

Unterstützende Maßnahmen zur Vorbereitung der Schüler/innen

 

Das BMUKK wird in Hinblick auf das nun vorliegende Optionenmodell die entsprechenden Fortbildungs- und Unterstützungsangebote in Kooperation mit dem BIFIE und den Pädagogischen Hochschulen und in enger Abstimmung mit der Schulaufsicht intensivieren.
Materialien für den Unterricht werden für alle standardisierten Klausurfächer auf der Homepage des BIFIE www.bifie.at angeboten. Speziell für Mathematik wurde ein Programm entwickelt, das ab Herbst 2012 ab der 6. Klasse flächendeckend zur Verfügung steht. Dieses Programm wird Kompetenzchecks am Anfang der 6., 7. und 8. Klasse, prototypische Schularbeiten als Handreichung zum Downloaden sowie je eine „Probematura“ in der 7. und 8. Klasse umfassen.
Für die Betreuung der Vorwissenschaftlichen Arbeiten steht die Homepage www.ahs-vwa.at zur Verfügung. Auf der Homepage des BMUKK www.bmukk.gv.at werden zu allen Unterrichtsgegenständen Leitfäden für die mündliche Reifeprüfung angeboten. Das BIFIE stellt USB-Sticks mit allen Unterlagen, Materialien und Links zur neuen Reife- und Diplomprüfung, allen Schulen zur Verfügung. Außerdem wird das BIFIE - zusätzlich zu den laufenden Fortbildungs-Angeboten – in Kooperation mit den einzelnen Pädagogischen Hochschulen im nächsten Schuljahr ca. 60 große schulübergreifende Informationsveranstaltungen in ganz Österreich anbieten.
Nochmal festzuhalten ist, dass die Reifeprüfung NEU ab dem Schuljahr 2014/15 an allen AHSStandorten verpflichtend sein wird. Entsprechende Weichenstellungen (Fortbildung und Information) sind durch die Schulleitung für eine gute Vorbereitung sofort zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen
SektChef Kurt Nekula, M.A.


Dateien:
Optionenmodell
(0 Stimmen)
Datum 20.06.2012 11:33:14 Dateigröße 113.91 KB Download 182 Download




 

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Bei einem gemeinsamen Schulpartnergipfel haben BM Claudia Schmied und die Bildungssprecher Werner Amon und Elmar Mayer gemeinsam mit den Schulpartnern folgendes Optionenmodell für die Neue Reifeprüfung (AHS) bzw. Neue Reife- und Diplomprüfung (BHS) beschlossen:

  • Neue Reifeprüfung (AHS)

 

    • Die neue Reifeprüfung an AHS kann mit Entscheidung der Schulpartner(SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen; je 2/3-Mehrheit) wie geplant im Schuljahr 2013/14 stattfinden.
    • Eine solche Entscheidung ist spätestens bis zum Ende des ersten Semesters dervorletzten Schulstufe (7. Klasse) zu fassen.
    • Ansonsten findet die AHS-Reifeprüfung im Schuljahr 2014/15 statt.

 

  • Neue Reife- und Diplomprüfung (BHS)

 

    • Die neue Reife- und Diplomprüfung an BHS kann mit Entscheidung der Schulpartner (SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen; je 2/3-Mehrheit) wie geplant im Schuljahr 2014/15 stattfinden.
    • Eine solche Entscheidung ist spätestens bis zum Ende des ersten Semesters der vorletzten Schulstufe zu fassen.
    • Ansonsten findet die BHS-Reife- und Diplomprüfung im Schuljahr 2015/16 statt.

Damit wurde auf Sorgen und Bedenken der Schulpartner bzw. einzelner Schulstandorte reagiert. Ein gemeinsamer Initiativantrag wird noch vor dem Sommer im Parlament eingebracht.

Schulversuche und Vorbereitungsarbeiten laufen mit voller Kraft weiter und die bereits gestartete Informationsoffensive wird fortgesetzt:

  • Alle Unterlagen und Übungsmaterialien auf USB-Stick für alle Schulpartner
  • Weiterführung der Schulversuche / neue Schulversuche in Deutsch
  • Kompetenzcheck, Musterschularbeiten und Probematura in Mathematik
  • Breites Angebot an Übungsmaterialien für Deutsch
  • Schwerpunkt Lehrerfortbildung an den PH (2011/12 sind das 1150 Angebote mit 21.150 TeilnehmerInnen) SCHILF, SCHÜLF und Tandem-Bildung
  • Informationsveranstaltungen für LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen

Die entsprechenden Reifeprüfungsverordnungen für AHS und BHS wurden letzte Woche kundgemacht und sind unter http://www.bmukk.gv.at/schulen/recht/erk/sonst_vo_kund.xml abrufbar.

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Zentralmatura verschoben!!!

Zur Einsicht ist es nie zu spät.

Soeben haben BM Dr. Claudia Schmied (SPÖ) und Werner Amon, Bildungssprecher der ÖVP, die Entscheidung über die Verschiebung der Matura NEU um ein Jahr im Rahmen einer Pressekonferenz, welche nach einem spontan einberufenem Schulpartnergipfel stattfand, bekanntgegeben. Der Bundesverband der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen Österreichs, vertreten durch Ing. MBA Theodor Saverschel, begrüßt diese Maßnahme und sieht hierin einen Erfolg der Schulpartner (Schüler, Eltern, Lehrer) welche letztendlich diese Forderung seit langer Zeit in den Raum gestellt hatten. Eine absolut zielführende Entscheidung!

 

Für Schulen, welche sich bereits ausreichend auf die Zentralmatura vorbereitet haben, wird die Möglichkeit der sofortigen Durchführung eingeräumt. Voraussetzung ist jedoch ein SGA-Beschluss an der betreffenden Schule zur Durchführung.
 
Der Bundesverband der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen Österreichs wird eine „Neuauflage“ der Matura NEU sicherlich genau verfolgen und kritisch beobachten. Für eine sinnvolle, zielführende Umsetzung „Matura NEU II“ wird der BEV als einer der Schulpartner seine Unterstützung einbringen.
 
Nachfolgend einige Pressestimmen:
 
 
 
 
 
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Sehr geehrte Eltern!

 

Die neue Zentralmatura (standardisierte kompetenzorientierte Reife- und Diplomprüfung) wird erstmals an der AHS ab dem Schuljahr 2013/14 und der BHS ab 2014/15 bundesweit durchgeführt.


Nach unseren Informationen und Wahrnehmungen können wir nicht bestätigen, dass „alles termingerecht auf Schiene“ sei, wie es das Bundesministerium behauptet. Die immer öfter artikulierten Sorgen der Schülerinnen und Schüler sind aus unserer Sicht mehr als berechtigt.

 

Neben Unstimmigkeiten in Deutsch ist vor allem im Fach Mathematik die Situation sehr kritisch und brisant:

Während in Englisch seit Jahren großflächige Schulversuche zur Feinjustierung der Matura laufen, tappen Lehrkräfte und SchülerInnen in Mathematik, im Dunkeln.

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Pressekonferenz der Schulpartner, 17.11.2011

Nur was sich im Matura-Schulversuch bewährt hat, darf flächendeckend umgesetzt werden!

Alle SchülerInnen der Allgemeinbildenden Höheren Schulen, die sich derzeit in der 10. Schulstufe (6. Klasse) befinden, müssen bereits zur Zentralmatura antreten. In manchen Gegenständen sind die Vorbereitungen dafür noch lange nicht abgeschlossen, weswegen eine seriöse Vorbereitung der SchülerInnen darauf im Unterricht nicht möglich ist. Deshalb sehen sich alle SchulparterInnen gezwungen, gemeinsam an die Öffentlichkeit zu treten.

Ing. Theodor Saverschel, MBA, Präsident des Bundesverbandes der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen, zeigte sich namens der Elternschaft bei einer Pressekonferenz aller Schulpartner höchst besorgt über die für das Schuljahr 2013/2014 geplante Zentralmatura: „Während die Matura-Schulversuche in den Fremdsprachen – vor allem in Englisch und Französisch – recht positiv verlaufen, gibt es in Mathematik so gut wie keine Erfahrungen. Geht es nach dem Unterrichtsministerium, so soll es nur mehr Feldtestungen geben. Es wird offensichtlich vergessen, dass es sich hier um Menschen handelt, die zum Handkuss kommen. Da es weder fertige Unterlagen für SchülerInnen noch für LehrerInnen gibt, hängt der Erfolg auf Gedeih und Verderb vom Engagement des jeweiligen Lehrers, der jeweiligen Lehrerin ab. Somit kristallisiert sich so etwas wie eine göttliche Gnade der Lehrerzuteilung heraus.“

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Pressekonferenz der Schulpartner zum Thema "Baustelle Zentralmatura: Schulpartner verlangen von BM Schmied seriöse Vorbereitung"

 

 

 

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Zum Thema Bildung bestehen Konzepte von verschiedensten Organisationen, die wir Ihnen hier zur weiteren Verwendung zusammengestellt haben.

 

Parlamentsparteien Sonstige Organisationen

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Ein Bericht der Schulpartner Info

 

Am 9. Dezember 2010 fand im Großen Sitzungssaal der AK Wien eine sehr gut besuchte Veranstaltung zum Thema “Ergebnisse der neuesten PISA-Studie und Konsequenzen für die österreichische Bildungspolitik” statt. Auf die Präsentation der neuesten Studie mit dem Schwerpunkt Lesekompetenz folgte eine Podiumsdiskussion mit Vertreter/innen des Ministeriums, der Universität, der Sozialpartner und des BIFIE,  in die sich das Publikum einschalten konnte. Es waren viele Vertreter/innen der Eltern und Lehrer/innen anwesend, leider keine der Schüler/innen.

 

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