Schulverwaltung
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PRESSEMITTEILUNG

Bundeselternverband:  Finger weg von wahltaktischer Bildungsreform!

Wien, 15.05.2017         In den letzten drei Tagen war wiederholt die Absicht von Teilen der Regierung zu hören, das sehr umstrittene, sogenannte „Autonomiepaket“ doch noch beschließen zu wollen.

Bildung ist die Zukunft unserer Kinder

 Zahllose Betroffen und Experten äußerten sich seit Beginn der Gespräche um das sog. „Autonomiepaket“ immer sehr kritisch bis ablehnend. Den vorläufigen Höhepunkt lieferten beinahe 1.600 überwiegend kritische Stimmen im Rahmen der Begutachtung. BEV Präsident Gernot Schreyer: „Es ist unglaublich und empörend, dass diese kritischen Stimmen völlig ignoriert werden! Gleichzeitig werden die dringendsten und wichtigstem Problembereiche unserer Schulen gar nicht erst erwähnt.“  Der Bundeselternverband stellt hier einen äußerst sorglosen Umgang mit der Zukunft unserer Kinder fest.

 … und jetzt wahltaktische Spielchen

Mit der mehrfach geäußerten Absicht mehrerer Regierungsmitglieder, diese Paket, trotz der Beendigung der Koalition, doch noch durchdrücken zu wollen, erreicht die Sorglosigkeit bisher nie dagewesene Höhen. Aus wahltaktischen Gründen sollen noch schnell „Bonuspunkte“ gesammelt werden, um den Eindruck eines Erfolges zu erwecken. „Es geht gar nicht mehr um sinnvolle und sachorientiere Reformen, einzig der bevorstehende Wahlkampf ist Motiv für eine derartige Vorgangsweise!“, so ärgert sich BEV Präsident Gernot Schreyer

Der Bundeselternverband fordert daher zum wiederholten Male: Finger weg von einer wahltaktischen Bildungsreform mit zweifelhaftem Inhalt! Es gibt keinen vernünftigen Grund für einen Beschluss dieses Paketes.

Der Bundesverband der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen Österreichs vertritt die Interessen von ca. 650.000 Erziehungsberechtigten von rund 400.000 Schülern an über 1.180 Schulen in Österreich.

Rückfragen:
Akad FDL Gernot SCHREYER
Präsident Bundeselternverband
0676 / 430 0850