Presseaussendungen
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Bundeselternverband begrüßt Verschiebung der Neuen Oberstufe (NOST)

Ausdrücklich begrüßt der Bundeselternverband die Absicht des Bildungsministeriums die Einführung flexibel gestalten zu wollen. Von der Möglichkeit der späteren Umsetzung profitieren Kinder, deren Lehrerinnen und Lehrer und damit die gesamte Schule. Es müssen allerdings vorher noch alle Hausaufgaben erledigt werden. Weiterhin dringend ist die umfassende Einbindung der Schulpartner in die Detail- und Umsetzungsplanung.

 

Alle profitieren

In den letzten Jahren sind enorme Ressourcen von Lehrern, Schulleitungen und Verwaltungspersonal mit zahllosen Projekten verbraucht worden. Insbesondere durch die Zentralmatura, die zwar derzeit in Umsetzung, aber bei weitem noch nicht „angekommen“ und erledigt ist. Die Auswirkungen einer verschobenen Einführung der NOST kommen zuallererst unseren Kindern zu gute. Die zu erwartende Beruhigung im System können wir Eltern nur begrüßen.

 

Hausaufgaben erledigen

Es darf aber nicht übersehen werden, dass wesentliche Komponenten der NOST noch nicht überall ausreichend bekannt und schon gar nicht fertig sind. Insbesondere Lehrpläne und Verwaltungssoftware, aber auch Fragen des Wiederholens von nicht bestandenen Semesterbausteinen, müssen unbedingt verbessert, abgeschlossen und entsprechend kommuniziert sein, bevor die Einführungsfrist zu laufen beginnt. Auch muss es rechtzeitig, ausführliche Informationsveranstaltungen und –angebote für alle Betroffenen geben.

 

Dringende Einbindung der Schulpartner

Der Bundeselternverband fordert, zum wiederholten Male, die dringende Einbindung der Schulpartner in die laufende Detail- und Umsetzungsplanung! BEV Präsident Gernot Schreyer: „Wir vertreten die tatsächlich Betroffenen und können direkt zu einer wesentlich besseren, inhaltlichen Gestaltung und in weiterer Folge zur Qualitätssteigerung in der Umsetzung beitragen! Nur im gemeinsamen Vorgehen liegt der Erfolg. Die derzeitige Praxis, Schulpartner erst viel zu spät, nämlich im Gesetzgebungsverfahren und dort mit extrem kurzen Begutachtungsfristen einzubinden, ist nicht zielführend!“ Besser wäre es, bereits frühzeitig die Anregungen und Vorschläge aus der täglichen Praxis der Betroffenen und deren Erfahrungen zu berücksichtigen.

Der Bundesverband der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen Österreichs vertritt die Interessen von ca. 650.000 Erziehungsberechtigten von rund 400.000 Schülern an über 1.100 Schulen in Österreich.

 

Links:

http://diepresse.com/home/bildung/4946089/index.do
http://diepresse.com/home/bildung/4947026/index.do
http://orf.at/stories/2329960

 

Rückfragen:
Akad FDL Gernot SCHREYER
Präsident Bundeselternverband
0676 / 430 0850