Presseaussendungen
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Leserbrief: Eltern als Wegbereiter für eine Allianz der Besonnenen

In der Zukunft geht es mir bei den derzeit geführten aktuellen Schuldiskussionen um eine Allianz der Besonnenen,

  • die davon überzeugt sind, dass Kinder zu erziehen und auszubilden zu einer Hauptverantwortung unserer Gesellschaft zählen muss
  • die in die Zukunft blicken und nicht polarisieren
  • denen es ein Anliegen ist, dass sich unsere Kinder im späteren Berufsleben von der Sinnhaftigkeit ihrer Schulausbildung überzeugen können
  • die davon ausgehen, dass die Bildungslandschaft etwas Reformwilliges, Aufgeschlossenes und Innovatives sein muss und
  • die davon überzeugt sind, dass Schule nur funktionieren kann, wenn man bereit ist, bei der Entwicklung von Schulreformen einen konstruktiven Dialog unter mitgestalterischer Einbindung des Elternhauses zuzulassen.

 

Die derzeitige Situation der Polarisierung zwischen Standesvertretung der Lehrer und dem Ministerium schätze ich so ein, dass diese Situation durch einen damit verbundenen Bereinigungsprozess - Machtverlust der Hardliner - erst den Freiraum schaffen wird , der unbedingt notwendig sein wird , um eine Allianz der Besonnen zuzulassen.

In der derzeitigen Situation geht es mir darum,

  • klare Aussagen zu treffen, nicht zu polemisieren, nicht zu polarisieren
  • sich nicht vereinnahmen zu lassen und
  • damit einer der Wegbereiter für eine Allianz der Besonnenen und
  • in weiterer Folge Mitgestalter eines Schulsystems zu werden, dessen größtes Anliegen es ist, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sich unsere Kinder in ihrem späteren Leben von der Sinnhaftigkeit ihrer Schulausbildung überzeugen können.

 

Dr. Ulf Scheriau
Vorsitzender des Bundesverbandes der Elternvereinigungen an mittleren und höheren Schulen Österreichs