BEV in den Medien
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Zentral Matura - Eltern verlangen Aufklärung

Matura: Eltern wollen Transparenz und teilzentrale Klausuren

Der Bundesverband der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen (BEV) fordert mehr Transparenz bei den Ergebnissen der Zentralmatura sowie die Einführung nur teilzentraler Klausuren. Außerdem müsse die technische Ausstattung an den Schulen angeglichen werden, um zumindest ein Mindestmaß an Vergleichbarkeit zu erreichen, so Vorsitzender Gernot Schreyer bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. ... Weiterlesen ...

 

Vergleichbarkeit durch Zentralmatura ist ein "Riesenschwindel"
An einer Schule hätten von 18 Schülern nur zwei die Mathe-Kompensationsprüfung geschafft, an einer anderen 19 von 20, so die Elternvertreter.

Der Bundesverband der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen (BEV) fordert mehr Transparenz bei den Ergebnissen der Zentralmatura sowie die Einführung nur teilzentraler Klausuren. Außerdem müsse die technische Ausstattung an den Schulen angeglichen werden, um zumindest ein Mindestmaß an Vergleichbarkeit zu erreichen, so Vorsitzender Gernot Schreyer bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. ... Weiterlesen ...

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Begutachtung des Schulrechtspaketes - Bundeselternverband kritisch zu einzelnen Punkten.

Wien, 05.5.2016    Am heutigen Tag endet die Begutachtungsfrist für das „Schulrechtspaket“. Der BEV begrüßt erste vorsichtige Schritte  in Richtung einer Veränderung, sieht jedoch noch großen Bedarf zur Nachjustierung.

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Oberstufenreform: Neue Frist auch für berufsbildende Schulen

Einigung zwischen Lehrergewerkschaftern und Direktoren im Bildungsministerium Wien – Auch die berufsbildenden mittleren Schulen (BMS) bekommen die Möglichkeit, die Reform der Oberstufe um bis zu zwei Jahre zu verschieben. Diese Einigung wurde bei einem Gespräch mit Lehrergewerkschaftern und Direktoren am Mittwoch erzielt, heißt es aus dem Bildungsministerium in einer Stellungnahme zum STANDARD. "Das BMBF nimmt die Sorgen und Bedürfnisse der einzelnen Schulen sehr ernst."

Bereits Anfang der Woche war bekannt geworden, dass die allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS) eine Fristverlängerung bekommen. Gesetzlich vorgesehen ist nach wie vor ein Start der Oberstufenreform mit dem Schuljahr 2017/18.

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Keine einzige Gesamtschule ohne ausdrückliche Zustimmung der Schulpartner!

Bundesweit will man derzeit die vieldiskutierten und umstrittenen Modellregionen durchdrücken. Allen voran versucht dies sogar eine Tiroler Landesrätin, ohne direkt Betroffene und Schulpartner auch nur fragen zu wollen! In einzigartigen Anstrengungen bemühen sich Tiroler Schulgemeinschaftsausschüsse und Elternvereine dies zu verhindern. Der Bundeselternverband unterstützt diese Initiativen und spricht sich zum wiederholten Male vehement gegen die, zum Teil ideologisch motivierten, Zwangsbeglückungen aus und appelliert dringend an alle Verantwortlichen, diese mehr als undemokratischen Vorgangsweisen sofort einzustellen.

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Bundeselternverband begrüßt Verschiebung der Neuen Oberstufe (NOST)

Ausdrücklich begrüßt der Bundeselternverband die Absicht des Bildungsministeriums die Einführung flexibel gestalten zu wollen. Von der Möglichkeit der späteren Umsetzung profitieren Kinder, deren Lehrerinnen und Lehrer und damit die gesamte Schule. Es müssen allerdings vorher noch alle Hausaufgaben erledigt werden. Weiterhin dringend ist die umfassende Einbindung der Schulpartner in die Detail- und Umsetzungsplanung.

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http://diepresse.com/home/bildung/schule/4912162/Elternvertreter_Leiste-mir-intellektuelle-Unabhaengigkeit

 

Neuer Elternvertreter: "Leiste mir intellektuelle Unabhängigkeit"

Im Bundeselternverband gibt es einen Führungswechsel. Der Salzburger Gernot Schreyer löst Theodor Saverschel ab. Man darf mit Kritik an der Bildungsreform rechnen.
26.01.2016 | 13:53 |  Von Rosa Schmidt-Vierthaler  (DiePresse.com)

„Ich trete grundsätzlich ganz gern vor den Vorhang“, sagt Gernot Schreyer. Das wird er in Zukunft sehr oft tun müssen, denn seit vergangenem Samstag ist der 52-Jährige neuer Präsident des Bundesverbands der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen. Er löst damit Theodor Saverschel ab, der den Job seit 2009 ausübte – ein Wechsel, der schon länger geplant gewesen sei. Saverschel hatte seinen Rückzug bereits angekündigt.

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15.02.2016, 10:00 | OTS0025 | Bundesverband der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen Österreichs

 

Bildungspaket zerstört Schulpartnerschaft!
Schulpartner von Verhandlungen über „Bildungspaket“ ausgeschlossen - es droht Demontage schulpartnerschaftlicher Gremien

Österreichs Schulpartner sind von den Verhandlungen über das aktuelle „Bildungspaket“ völlig ausgeschlossen. Im vorliegenden Regierungspapier ist nun klar erkennbar, dass schulpartnerschaftliche Gremien demontiert werden sollen. Die jahrelange und erfolgreiche Zusammenarbeit von Lehrern, Schülern und Eltern an den Schulen verkommt bestenfalls zum Feigenblatt.

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Zuviel Lehrplan für zuwenige Stunden?  Ausbildung der Pädagogen mangelhaft?  Zuwenig oder zuviel Experten?

Weiterlesen auf www.diepresse.com/home/bildung/schule/4642878/Eltern-wollen-bei-den-Lehrern-ansetzen

 

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Wien, 28.10.2011

 

Theodor Saverschel, Präsident des BEV, „Hier wird eine Zielgruppe vorsätzlich im Unklaren gelassen, die sich kaum wehren kann. Es geht um unsere Kinder und da hört sich jeder Spaß auf.“

 

Wie bereits in den letzten Tagen berichtet, werden nach Abschluss der Matura tausende österreichische Schüler auf Maturareise fliegen. Die Veranstalter Ruefa und DocLX bieten am Ende dieses Maturajahres die Reise X-JAM an. Sie findet im Norden von Zypern statt, was weder im Katalog noch in der Buchungsbestätigung erwähnt wird. Zypern ist seit 1974 geteilt und wird im Norden durch 43.000 türkische Soldaten besetzt.

 

Weitere Fakten sind:

 

- Die Einreise nach Nordzypern ist per Gesetz definitiv illegal

- Krankentransporte nach Larnaka (Flughafen im Süden von Zypern) bedürfen einer Meldung an die UNO-Mission auf Zypern und einer Sondergenehmigung durch die Regierung der Republik von Zypern. Wobei es sich hier, wie schon gesagt, aus Sicht der Republik Zypern, um eine illegal nach Zypern eingereiste Person handelt.

- Gegenüber der Zufahrt zum Hotelgelände befindet sich ein Munitionsdepot

- Fotografieren von militärischen Objekten ist bei Strafe (Arrest oder empfindliche Geldstrafen) verboten. Das Hotel ist umgeben von militärischen Objekten.

 

Diese Fakten werden von den Veranstaltern einfach negiert oder verharmlost. Ein Video der Veranstalter, das als Werbung für die Veranstaltung verwendet wurde, wurde nach diversen Meldungen in den Medien wieder entfernt. Es erscheint bei Aufruf der Seite http://youtu.be/NckuuoBmZU4 „Dieses Video wurde vom Nutzer entfernt.“ Weshalb wohl???

 

(Anm. zusätzliche Informationen entnehmen Sie bitte der Link Sammlung am Ende des Textes)

 

Anschlag auf den Hausverstand der Eltern 

Saverschel: „Offensichtlich wird hier gerade allen Ernstes ein Anschlag auf den Hausverstand von uns Eltern verübt, anders kann ich mir die Reaktionen der Veranstalter nicht erklären. Grundsätzlich sei es allen Maturanten und -innen als Abschluss ihrer schulischen Laufbahn gegönnt, eine ausgelassene, möglichst unvergessliche Reise unternehmen zu können. Scheinbar wiegt jedoch die Profitgier einiger Geschäftemacher aber mehr als die allgemeine Sicherheit. Hier werden alle Warnungen und Fakten negiert oder mit Füßen getreten.“

„Ich meine, es ist schon schlimm genug, dass solche Reisen mehr oder minder in einen durchgehenden Alkoholexzess münden“, führt Saverschel weiter aus „ jetzt muss das auch noch in einem Gebiet stattfinden, in dem man sich illegal aufhält und ungeklärte Fragen zur Sicherheit und medizinischer Versorgung bestehen. Da gibt es doch wirklich genügend andere Gebiete auf dieser Welt, wo sich diese Fragen nie und nimmer stellen würden.“

 

Alkohol und die Gesundheit unserer Kinder – ein Widerspruch?

Den Schritt des VKI bezüglich Klage auf Unterlassung von Alko-Werbung bei Maturareisen unterstützt der BEV vollinhaltlich. „Ich empfinde es als Verhöhnung, wenn mit unlimitierten Genuss von Alkohol geworben wird und derselbe Veranstalter in einer medialen Aussendung die Gesundheit der Jugendlichen als oberste Priorität ankündigt“, so Saverschel. „Es grenzt schon fast an Beleidigung, für wie naiv und weltfremd die Eltern, die Ihren Kindern die Reise bezahlen, hier gehalten werden.“

 

Forderung: Verbot von Alko-Werbung an Schulen

Auch unterstützt der BEV die Forderung des Landesverband Katholischer Elternvereine Wiens, dass die zuständigen Politiker ein Verbot der direkten und indirekten Werbung aller Suchtmittel (Alkohol, Nikotin, etc.) an den Schulen bundeseinheitlich durchsetzten. Unterstrichen wird diese Notwendigkeit eines Werbeverbotes durch die Jugendanwaltschaft, die in einer Aussendung mitteilte, dass eine mit den Großanbietern (X-JAM und Summersplash) getroffene Vereinbarung bezüglich Alkoholwerbung einfach nicht eingehalten wurde und wird.

 

Forderung: Stornierung der Reise ohne Stornogebühr bis Ende 2011 

Der BEV appelliert an die Jugendlichen und deren Erziehungsberechtigte, sich mit den bekannt gewordenen Informationen auseinanderzusetzen, sich ein Bild zu machen und erst dann eine Entscheidung über eine Teilnahme an der Veranstaltung zu treffen. Saverschel: „Wir können nur informieren. Die finale Entscheidung, die Reise zu buchen, liegt bei den Eltern und deren Kindern.“

 

Die Anzahlung der Reise ist innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Buchungsbestätigung zu leisten. Ab diesem Zeitpunkt (also bereits acht (!!) Monate vor Reiseantritt) ist laut AGB’s des Veranstalters ein Storno der Reise mit einer Stornogebühr von 10% der Gesamtkosten, also ca. 100,- Euro, belegt.

 

Vor dem Hintergrund, dass aus der Sicht der Eltern wichtige Informationen zu dieser Reise unterlassen wurden, fordert der BEV von den Veranstaltern, Stornierungen bis Ende des Jahres 2011 kostenfrei vorzunehmen und die geleistete Anzahlung zu 100% zu retournieren.

 

Weitere Links zu dem Thema:

Schülerunion äußert Sicherheitsbedenken bei Maturareise X-JAM

Stellungnahme der Veranstalter

Stellungnahme der Botschaft der Republik Zypern

Wr. Jugendanwaltschaft: Maturareisenvereinbarung von den Reiseveranstaltern nicht eingehalten

Landesverband Katholischer Elternvereine Wiens fordert Verbot von Werbung für Alkohol an Schulen

VKI klagt gegen Alkoholwerbung für Maturareise

VKI gegen Alkoholwerbung - Klage auch gegen Splashline

EU befürwortet die Durchführung der Maturareise nach Nordzypern